Angekommen Berlin-Marathon 2011War am Sonntag, dem 25. September 2011 und ich habe meinen 10. Marathon ins Ziel gebracht. :) Wieder gab es einen Weltrekord beim Berlin-Marathon. Patrick Makau lief phantastische 2:03:38 Stunden. Ich selbst hatt 4:55 angepeilt und bin auch bis Kilometer 35 im Zeitplan geblieben. Aber um sicher anzukommen, habe ich lieber für eine Massage unterbrochen. Es war ja auch ziemlich warm und sonnig. Wobei mir das deutlich lieber war, als der strömende Regen in 2010. Mit 5:12 war ich dann froh bei meinem 10. Marathon im Ziel angekommen zu sein. Leider hat der SMS-Versand dieses Jahr nicht funktioniert und so verpasste ich Ina. Dafür konnte sie sich das Ende des Feldes mit dem berühmt-berüchtigten Besenwagen ansehen. Bilderstrecke der Berliner Morgenpost zum 38. Berlin-Marathon Nächstes Jahr darf ich im Jubilee-Club starten ... |
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Berlin-Marathon 2010
Fast geschafft ...
Vor dem Start ...
... Und im Ziel! Eine Läuferperspektive Am 26. September 2010 regnete es stundenlang bei 11 °C in Berlin. Mein Problem war jedoch der Backenzahn. In der Nacht um 2 Uhr hatte ich die letzte Ibuprofen eingeworfen. Das ging nun schon seit Tagen so. Eigentlich geht man nur zur Vorsorge-Untersuchung, aber dann zahlt man hunderte Euro und hat tagelang heftige Zahnschmerzen. Für eine Krone wurde am Dienstag ein Backenzahn abgeschliffen und seitdem hatte ich schreckliche Zahnschmerzen. Zum Glück halfen die Tabletten und ich kam gerade so mit den erlaubten drei Tabletten am Tag hin. Kann man mit Schmerzmitteln einen Marathon laufen? Sicherlich ist es nicht empfehlenswert, aber die Zahnschmerzen waren so stark und hielten nun schon tagelang an. Also entschied ich mich nach Möglichkeit keine Tablette zu nehmen, aber für alle Fälle eine dabei zu haben. Mit einer Ibuprofen im Strumpf bin ich dann gestartet. Der Lauf lief besser als im letzten Jahr. Ich lief nicht gegen den Backenzahn sondern gegen Regen und Pfützen. Zum Glück waren Jan und Tina bei Kilometer 12 und ich konnte trockene Sachen in Auftrag geben. Das hat dann auch bestens geklappt und Ina versorgte mich mit trockenen Sachen bei Kilometer 33. Dieses Jahr gab es auch mal eine Blase, da Strümpfe und Schuhe nass wurden. Über 40 Kilometer jeder Pfütze auszuweichen ist einfach nicht drin. Für eine Massage während des Laufs war es einfach zu kalt, der Zahn muckte nicht und so war ich eine gute Viertelstunde früher als letztes Jahr im Ziel. Den 9. Marathon finished! Eine halbe Stunde später sank der Endorphin-Pegel und der Backenzahn war wieder da. Zurück im Alltag nahm ich die nächste Tablette. Diesmal hatte sich schon bei Kilometer 5 der Hunger auf Fleisch durch einen Broiler-Stand an der Strecke gemeldet. In Erinnerung an das letzte Jahr, wo ich nach dem Marathon so gerne eine Currywurst essen wollte, aber am Hauptbahnhof und in Spandau beim Umsteigen keine Currywurstbude fand, freute ich mich diesmal auf den türkischen Imbiss in Spandau. Das halbe Hähnchen brachte mir dann meinen Backenzahn wieder nachhaltig in Erinnerung. Das Provisorium war ab. Der Zahnarzt hatte davon gesprochen in solchen Fällen das Provisorium wieder aufzusetzen. Aber verschluckt man sich da nicht? Also am Montag schon wieder zum Zahnarzt. Der setzte dann das Provisorium wieder ein und schliff es noch ab. Die schrecklichen Zahnschmerzen kamen einfach davon, dass das Provisorium etwas zu hoch war. Außerdem erklärte er, dass man Ibuprofen auch prophylaktisch zum Marathon nehmen könnte. Nun ja, ich bin ja auch so gut angekommen mit meinem Backenzahn und freue mich auf meinem 10. Marathonstart im nächsten Jahr, gerne ohne Zahnschmerzen und Regen. |
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Berlin-Marathon 2009Haile hat seinen Weltrekord knapp verfehlt und auch ich brauchte etwas ;) länger dieses Jahr. Dabei war ich doch mindestens so gut vorbereitet wie in den beiden Vorjahren. Wenn nicht besser. Ich bin ohne Zeit gelaufen und dachte ich komme wieder so bei 4:30 an. Dann war ich doch sehr überrascht wie lange ich gebraucht habe. Das konnte nicht nur an dem warmen Wetter mit viel Sonne und 26 °C liegen. Aber dafür den Lauf genossen, mit Tina und Ina ein Schwätzchen gehalten, mich zweimal massieren lassen und gut im Ziel angekommen :) Hier ein Foto nach dem Brandenburger Tor, bei Kilometer 42. Das Ziel ist in Sicht, die Zuschauer jubeln und nach über 5 Stunden Lauf freue ich mich um so mehr anzukommen. Also für den nächsten Marathon dann doch besser trainieren, sonst holt mich irgendwann noch einmal der Besenwagen ein. :) |
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Berlin-Marathon 2008Der Chip ist weg! Ich packe am Samstag Abend alles für den Marathonlauf am nächsten Morgen zusammen und kann meinen ChampionChip nicht finden. Das war auch einfach zu leichtsinning, ihn beim Abholen der Startnummer, einfach lose in die Hosentasche zu stecken. Dreimal die Hose ausgeschüttelt und den Schrank durchsucht. So ein Mist, dass kann ich jetzt gar nicht gebrauchen. Jetzt ist eigentlich mentale Ruhe und Einstimmung auf den Lauf angesagt. Noch einmal im Auto nachgesehen. Oder hatte ich ihn doch schon aus der Hosentasche geholt und irgendwo hingelegt? Es ist zum Haare raufen. Nun gut, cool bleiben, ich habe mir ja kein Bein gebrochen, versuche ich also Morgen früh einen neuen Chip zu bekommen. Und zur Not laufe ich ebend ohne Chip und stoppe die Zeit selbst mit meiner Pulsuhr. Beim Abholen der Startnummer wurde der Chip überprüft und war also noch da. Anschließend bin ich in das Werksgelände gegangen, wo ich parkte und könnte den Chip dort verloren haben, wo ich die Autoschlüssel aus der Hosentasche geholt habe. Auf dem Rückweg war ich dann bei uns im Dorf noch einmal beim Bäcker und dann könnte ich ihn natürlich zu Hause beim Aussteigen aus dem Auto verloren haben. Aber am Carport ist er auch nicht.
Am nächsten Morgen, auf der Fahrt nach Nauen, kurz beim Bäcker abgebogen. Und? Ja, wirklich, da liegt er! Arg ramponiert, der ganze äußere Ring fehlt. Aber vielleicht funktioniert er noch? Oder war die RFID-Spule in dem äußeren Ring und fehlt nun? Es ist aber kein Draht an den Bruchkanten zu sehen und es klappert auch nix. Versuche ich ebend den Chip noch vor dem Lauf checken zu lassen. Der Zug steht schon auf dem Bahnsteig in Nauen. Aber die Abfahrtzeit ist erst in einer halben Stunde? Sonst ist nur noch ein Pärchen auf dem Bahnsteig, dass offensichtlich auch zum Marathon will und verunsichert um sich guckt. Sie gehen zum Zugführer und ich studiere den Fahrplan. Den Zug den ich mir im Internet herausgesucht habe, gibt es auf dem Fahrplan gar nicht. Der wartende Zug ist der nächste und soll in einer halben Stunde abfahren - da kann ich das Checken des Chips vergessen. Also schnell zum Auto und ich rase nach Spandau. Das Pärchen in ihrem Auto immer hinterher. Geschwind einen Parkplatz gesucht und dann hoch auf den Bahnsteig. Das kann doch nicht wahr sein! Auf beiden Seiten des Bahnsteigs leuchtet: Bitte beachten Sie die Ansagen!. Ein Mann, der den Bahnsteig fegt, outet sich überraschenderweise als hilfsbereiter und Fahrplan-kundiger Bahn-Mitarbeiter. Er erklärt mir, dass die nächste S-Bahn in ca. 20 Minuten fährt. Dann zeigt er auf den Nachbar-Bahnsteig, auf dem gerade ein Regionalzug abfährt. Mit dem Zug hätte ich fahren können. Nun gut, ich würde ja gerade noch so rechtzeitig kommen. Aber da fährt der Nachtzug aus Zürich auf dem Nachbar-Bahnsteig ein. Ich hetze rüber, steige ein und fahre bis Zoo vor, wo ich dann in die S-Bahn umsteige. Eine halbe Stunde vor dem Startschuss erreiche ich den Startbereich. Mich umzuziehen und bis zum Start zu kommen dauert dann schon die halbe Stunde und so stehe ich noch am Klo-Häuschen an, als Haile Gebrselassie zu seinem neuen Weltrekord startet. Der Lauf selbst lief dann ohne Stress. Von Ina höre ich beim Kilometer 33, dass sie meine Halbmarathon-Zeit als SMS bekommen hat. Der Chip funktioniert also. Meine Mutti sehe ich nicht, später höre ich, sie stand auf der anderen Seite. Wenn ich auch eher auf 4:15 spekuliert hatte war ich doch froh bei meinem 7. Marathon wieder gut im Ziel angekommen zu sein. Ein ChampionChip hält also einem Auto stand, oder vielleicht sogar einem Traktor, schließlich wohne ich ja auf dem Dorf ... |
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Berlin-Marathon 2007Bei optimalen Wetterbedingungen lief der äthiopischen Läufer Haile Gebrselassie in 2:04:26 Weltrekord! Ich lief nicht auf Zeit sondern wollte gut ankommen. Im vergangenen Lauf-Jahr bin ich oft gelaufen, aber keine langen Strecken - nur immer meine Hausrunde mit ca. 8 Kilometern (nicht nachmachen!). Daher lief ich also schön ruhig und ließ mich auch zweimal in aller Ruhe massieren und habe dabei Äpfel und Bananen gegessen (die Jahre davor habe ich nie etwas gegessen). Fröhlich den Eisenbiegern und meiner Mutti zugewinkt und schon war mein 6. Marathon wieder zu Ende - dann also nächstes Jahr wieder unter vier Stunden. Hier ein Bild vom letzten Verpflegungspunkt am Kilometer 40. Wer bis hierher gekommen ist, wird auch ins Ziel kommen! :) |
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Berlin-Marathon 2006Zieleinlauf am 24. September 2006 bei 27 °C - gut das ich mich dieses Jahr entschieden hatte ohne Zeitvorgabe zu starten und ganz entspannt den Lauf und das Publikum zu geniessen :) Ich habe dann jede Dusche mitgenommen und war doch froh ins Ziel einzulaufen. |
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Berlin-Marathon 2004Die anvisierten 3:55 beim 31. Berlin-Marathon am 26. September 2004 - meinem dritten Marathon zu Fuss - habe ich nicht erreicht. Jedoch gesund angekommen, fröhlich gewinkt und 4:00:18 gelaufen (erinnert an die 25 km von Berlin am 5. Mai 2003 mit 2:00:49). |
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Berlin-Marathon 2003Nach dem tollen Erfolg letztes Jahr, bei meinem 1. Marathon zu Fuss mit 3:52:46, wollte ich dieses Jahr unter 3:45 laufen. Aber da haben mir wohl einige Trainingsrunden zur Sprintstärke gefehlt. Jedoch, stolze 3:56:04, der zweite Marathon unter 4 Stunden! |
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Nach einigen Marathonläufen auf Skates lief ich 2002 meinen ersten Marathon zu Fuss. Mein Ziel war es unter 4 Stunden zu bleiben. Als dann bei Kilometer 35, immer noch nichts von dem Mann mit dem Hammer zu sehen war, legte ich noch etwas zu ...
29. Berlin Marathon am 29. September 2002
Netto-Zeit: 3:52:46
Brutto-Zeit: 3:59.44
10931. Platz
2102. Platz in Klasse M40